Baptistengemeinde Wiesbaden
Im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, K.d.ö.R

Die Geschichte der Gemeinde Wiesbaden

Die Baptistengemeinde Wiesbaden gibt es seit 1880. Bei ihrer Gründung hatte sie 40 Mitglieder. Sie versammelte sich zunächst in verschiedenen angemieteten Räumlichkeiten. In den ersten Jahren stieg die Mitgliederzahl deutlich auf bis über 140 Mitglieder. 
Die Gemeinde erwarb das Grundstück in der Adlerstraße 19 und konnte nach längeren Baumaßnahmen 1906 die eigene "Kapelle" einweihen. Die Jahre vor dem und im 1. Weltkrieg waren schwierig. Die Mitgliederzahlen gingen zurück, und die Gemeinde kam in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Ab der Mitte der 20er Jahre stabilisierte sich die Situation. 
Nach den Wirren des 2. Weltkrieges nahm die Gemeinde herzlich und liebevoll heimatvertriebene Flüchtlinge auf. Die Gemeindearbeit wuchs kontinuierlich. Neben der schon länger bestehenden Zweiggemeinde in Mainz wurden weitere "Stationen" in Diez, Bad Kreuznach, Ingelheim, (Taunusstein-) Wehen und Bad Schwalbach gegründet. Heute gibt es in Mainz, Ingelheim, Bad Kreuznach und Bad Schwalbach eigenständige Gemeinden. 
Nach langen Vorarbeiten konnte im Oktober 1974 die neu gebaute Christuskirche in der Friedrich-Naumann-Straße 25 eingeweiht werden. Gemeinsam mit der englisch-sprachigen "Immanuel-Baptist-Church", einer 1957 gegründeten zunächst amerikanischen und jetzt internationalen Baptistengemeinde, wurde dieses Gemeindezentrum geplant und gebaut. Ein reges Gemeindeleben erfüllt bis heute dieses Haus.

Zur Zeit nutzt auch die Biserica Metanioa (rumänische Gemeinde) Räumlichkeiten der Christuskirche.

Am 19. Oktober 2014 feierte die Baptistengemeinde Wiesbaden gemeinsam mit der IBC ihr 40-jähriges Jubiliäum - 40 Jahre unter einem Dach in der Christuskirche. Über die Geschichte und Feierlichkeiten berichtete das Wiesbadener Tagesblatt.